Klusmann.

 

Der Name kommt von der Klus, einer im Mittelalter viel besuchten Wallfahrtskapelle in Südlohne. 1518 schenkte Otto Schade vom Hause Bakum seinen eigenhörigen Knecht Joh. Bornhorn an die Kapelle to Sütlon. 1543 schenkte Bischof Franz von Waldeck die Kapellenstätte mit der Klusmanns Kötterei der Witwe Anna von Dorgelo auf Brettberg. 1618 wird der Kapelleninhaber Jost by der Klus genannt. Die im 30jährigen Kriege zerstörte Kapelle wurde 1680 von Fritz von Dorgelo wieder aufgebaut. Als 1684 der Bewohner der Klusmanns Kötterei zu Kirchspielslasten und zu monatlicher Schatzung herangezogen werden sollte, beschwerte sich Fritz von Dorgelo beim Generalvikariate, da Klusmann ein Kapellenküster sei und als solcher schon seit 200 Jahren die Freiheit von Lasten genieße. Daraufhin wurde dem Vogt Gieseke verboten, Klusmann mit Abgaben und Diensten zu belästigen. (Nieberding II, 449). Um 1820 war die Kluskötterei verheuert an die Eheleute Hermann Heinrich Willenborg und Maria Elisabeth Sieverding. Der Name Klusmann findet sich noch lange in Hopen, so um 1800 Heinrich Klusmann und Marg. Ruholl. Die Kapelle ist von dem Besitzer des Gutes Brettberg, Gellhaus, abgebrochen und die Kötterei mit dem Gute Brettberg vereinigt.